MINISTERIUM FÜR REGIONALENTWICKLUNG UND  INFRASTRUKTUR

Hauptdirektion “Programmierung der Regionalentwicklung”

 

 

OPERATIONELLES PROGRAMM

“REGIONALENTWICKLUNG”

2007-2013

 

 

 

 

 

 

                                           Sofia, September 2007


 

 

INHALTSVERZEICHNIS

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Nationales Reformprogramm (NPR)

Das nationale Reformprogramm (NRP) Bulgariens wurde als Antwort auf die Herausforderungen, die vor den EU-Mitgliedsstaaten als Hauptakzent in der erneuten Lissabon-Strategie gelegt werden, erarbeitet. Das nationale Reformprogramm ist ein strategisches Dokument für den Staat, dessen Ziel es ist, die Bemühungen der Regierung zur Erreichung eines hohen und nachhaltigen Wirtschafts- und Beschäftigungswachstums zu systematisieren, wobei es den mit der Realisierung dieses Hauptziels verbundenen mittelfristigen Rahmen von Maßnahmen und Prioritäten im makro- und mikroökonomischen Bereich, am Arbeitsmarkt und im Bereich der Entwicklung des Humankapitals kennzeichnet. Zur Erreichung der mittelfristigen Leitziele in Bezug auf das dauerhafte Wachstum des BIP von 6 % pro Jahr und der Beschäftigung in der Größenordnung von 61 %, sowie Minderung des Abstands der Einkommen im Vergleich zu den anderen EU-Ländern, soll Bulgarien Augenmerk auf folgende fünf Prioritätsbereiche legen:

·         Sicherung makroökonomischer Stabilität (Eindämmung des Defizits des laufenden Haushalts und weitere Minderung des Inflationsdrucks durch vernünftige Politik, die Strukturreformen, nachhaltige fiskale Position und zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität und Effizienz der öffentlichen Ausgaben);

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Geographisches Territorium, das gem. Ziel „Annäherung“ zur Finanzierung ausgewählt worden ist

Die Regionen, die gem.  dem ZielAnnäherungzur Finanzierung  aus den Strukturfonds ausgewählt worden sind, sind Regionen, die dem Niveau ІІ der Nomenklatur statistischer Gebietseinheiten (im weiteren Niveau NUTS ІІ”genannt), im Sinne des Reglements (EU) Nr. 1059 aus 2003 des Europäischen Parlements und des Rates vom 26. Mai, 2003 entsprechen, dessen BIP pro Kopf der Bevölkerung, gemessen nach der Kaufkraft-Parität und berechnet aufgrund der Werte der Gemeinschaft für den Zeitraum 2000–2002, niedriger als 75% vom durchschnitlichen BIP für EU-25 für die selbe Abrechnungsperiode ist. Mitgliedsstaaten, die zur Finanzierung aus dem Kohäsionsfonds ausgewählt wurden, sind diejenigen, dessen Bruttonationaleinnahmen (BNE), gemessen nach der Kaufkraft-Parität und berechnet aufgrund der Werte der Gemeinschaft für den Zeitraum 2001–2003, niedriger als 90% der durchschnittlichen BNE der EU-25 sind, und Mitgliedsstaaten, die ein Programm zur Erfüllung der im Art. 104 des Vertrags zur Gründung der  EG genannten Bedingungen der wirtschaftlichen Annäherung haben.

1.       Gemäß den Vorschriften des Reglements der EU Nr. 1059 aus dem Jahre 2003 sind in Bulgarien 6

 

Fig. 1 Statistische Regionen (NUTS II)

 

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·        Energie aus Wasserkraft

Das Energiepotential der Wasserressourcen im Land, das für die Energieerzeugung in Wasserkraftwerken genutzt wird, ist stark saisonabhängig und hängt zugleich von den Klimabedingungen ab. Die Wasserkraftwerke beteiligen sich jedoch aktiv Teil bei Spitzenbelastung, wobei während der Tage von Spitzenbelastung des Systems die Kapazität der Wasserkraftwerke bis zu 1700-1800 MW erreicht.

Das Wasserenergiepotential Bulgariens ergibt über 26.500 GWh (~2 280 ktoe) pro Jahr. Es gibt Möglichkeiten für den Ausbau von neuen Wasserenergiekapazitäten, wobei mit einer jährlichen Erzeugung von weiteren ca. 10 000 GWh (~860 ktoe) zu rechnen ist.

Tabelle 27 stellt die Bewertung der theoretischen Quelle von Energie aus Wasserkraft in fünf Hauptflussbecken dar.

Таблица 1:           Technisches Potential der Wasserressourcen nach Regionen und als Ganzes für das Land

Region

Technisches Potential GWh/pro Jahr

 

Große WASSERKRAFTWERKE

Kleine WASSERKRAFTWERKE

Insgesamt

Stadt Sofia

500

16

516

Bourgas

400

76

476

Varna

100

13

113

Lovetsch

1 700

117

1 817

Montana

1 420

196

1 616

Plovdiv

4 665

79

4 744

Rousse

500

41

541

Gebiet Sofia

2 885

177

3 062

Haskovo

2 130

41

2 171

Für das Land

14 300

756

15 056

Quelle: Energieprojekt 1994

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Prioritätsachse 1: Nachhaltige  und integrierte Stadtentwicklung

Begründung

Nachhaltige Entwicklung ist die Entwicklung, die allen Mitgliedern einer Gemeinschaft grundsätzliche ökologische, soziale und wirtschaftliche Dienstleistungen sichert, ohne dabei die Faktoren aus Umwelt, Lebensbedingungen und Sozialsysteme zu gefährden, von denen das Angebot dieser Dienstleistungen abhängig ist.”

Die Prioritätsachse 1 ist auf eine große Anzahl von Interventionen gerichtet, die als Ziel die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Städte und städtischen Gebiete haben, genauer das Schaffen von Bedingungen zur Entwicklung erfolgreicher und nachhaltiger städtischer Gebiete, die miteinander verbunden sind und sich wie auch für ihren außerstädtische Gebiete gegenseitig zusätzliche Möglichkeiten schaffen. Gemäß dieser Priorität ist es besonders wichtig, die Attraktivität und die Wettbewerbsfähigkeit der Strädte zu steigern, eine gute Lebensqualität und den Zugang zu den grundsätzlichen Dienstleistungen in den Städten zu sichern, wobei auch der Schutz ihres ökologischen Potentials Berücksichtigung finden soll. Die öffentlichen Investitionen werden auf Erneuerung und Erweiterung der städtischen Infrastruktur gerichtet sein, die zugleich die städtischen Gebiete als Zentren der Annäherund und des Wachstums unterstützen werden.

  • Die Interventionen sind auf die praktische Umsetzung der Priorität 4 des NSRR - “Ausgeglichene territoriale Entwicklung” gerichtet. Die Bedeutung der Fragen mit Bezug auf die städtische Entwicklung wächst während der gegenwärtigen Programmperiode in europäischer und nationaler Perspektive. Die Entwicklung der Großstädte wird zur Erhöhung  der Förderungsmöglichkeiten für ihre Entwicklung, durch Integrierung  ihrer Umgebung und der schwächer urbanisierten Gebieten und durch Beschleunigung der Realisierung ihres wirtschaftlichen, sozialen, territorialen und ökologischen Potenzials beitragen. Gibt es keine